Existenz – ein Gedicht

nightsky41

Weite des Nachthimmels, Sternenfluss
In Augenblicken
Seh’n wir die Ewigkeit
Wo wir, als ein Punkt
Die Linie kreuzen
Die kein Anfang oder Ende hat

 

 

Nachthimmels Weite
Öffne mir die Augen
Durchquere den Raum
Durchquere die Zeit
Wir sind frei
Doch so schnell bereit
Uns in Fesseln einzubinden
stars

Wir fliegen davon wie die Sterne
Doch lassen Anker in Trivialitäten
Weil wir das Unbekannte fürchten
Messen wir uns miteinander
bei unseren Erfolgen

 

 

020810-Sand-writing

Die Runen die wir eingravieren

in den Sand der Zeit
Der Wind bläst d’rüber
Oder die Gezeiten werden sie stehlen
Nichts als Strandgut oder Muscheln
Zurückgelassen in der Brandung
Schön anzusehen, aber ohne Leben

 

 

Du mußt nicht versuchenuniverse-grows1
Unsterblich zu werden
Die Ewigkeit hat dich berührt
Seit dem Moment wo du geboren wurdest
Du brauchst keine Entbehrungen leiden
Um ein Heiliger zu sein
Denn das Leben in dir ist heilig

 

the-grail-li-van-saathoff

 

Der Gral gehört dir ganz allein
Um die Samen der Ewigkeit
Auszulesen
Aus den Sandkörnern der Zeit,
Die durch das Stundenglass fallen
das dein Leben ist

 

 

 

.

. In English

.

Picture – Grail:     Li van Saathoff   Website

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